Veranstaltung 14.06. WohnHaft in der Stadt? – Recht auf Wohnen weltweit - World Café

World Café
UngeWohnt. Grenzen überwinden beim Wohnen
14. Juni, 19.00 – 22.00 Uhr
JohannStadthalle, Holbeinstr. 68

Wer in Dresden eine Anerkennung als Flüchtling erhält, hat es schwer eine Wohnung zu finden, die das Jobcenter genehmigt. So wohnen sehr viele in den Stadtteilen Gorbitz und Prohlis, oft in Einzimmerwohnungen ohne hinreichende Kontakte zu Nachbarschaft. Weil viele ehrenamtliche Willkommensinitiativen sich um die Asylsuchenden in den Heimen kümmern, fallen die Geflüchteten nach der Anerkennung oft aus dem Blickfeld der Aktiven. Dies erschwert ihren Anschluss. Es ist eine Aufgabe für die Mehrheitsgesellschaft und die Stadtpolitik, diese Situation aufzubrechen und Integration zu ermöglichen.

Gemeinsam mit Vertreter_innen aus Politik und Verwaltung, aus ehrenamtlichen Initiativen und der Soziokultur, mit Architekt_innen sowie mit Geflüchteten werden Ideen entwickelt, wie die Wohnsituation und das Wohnumfeld für (anerkannte) Geflüchtete in Dresden so gestaltet werden kann, dass es der Integration förderlich ist. Die Ergebnisse können und sollen Anregungen für weitere Aktivitäten geben.

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Die Wünsche bewaffnen

Margit Czenki war am 7.6. zu Gast im Kunsthaus und beim Elixir. Ca. 60 Gäste waren gekommen, um mehr zum Thema „Stadtplanung von unten“ zu erfahren. Dresden ist nicht St. Pauli, wie sicher manche der Gäste neidvoll festgestellt haben angesichts der funktionierenden Stadtteilversammlungen und der klaren Forderungen, selbst über das, was im Stadtteil gebaut wird, entscheiden zu können. Der Scheune-Vorplatz würde sicher anders aussehen. Margit Czenki erzählt unter anderem von ihren jahrzehntelange Erfahrungen der Planung mit den Menschen in St. Pauli für Park Fiction und die Neubebauung des Spielbudenplatz. Zentral ist für Margit Czenki der Begriff der Wunschproduktion: Wie wollen wir leben? Wie sehen die Räume aus, in denen wir uns wohlfühlen? Was macht unseren Stadtteil lebenswert? Wir Elixiris haben uns inspirieren lassen und wollen mit Euch gemeinsam einsteigen in die Wunschproduktion.

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Projektvorstellungen am 10.06.: soziale Projekte aus dem Kiez - Quartiermeister Dresden

Eine gerechte Wirtschaft, die für den Menschen da ist - Etablierung einer ganzheitlichen Wirtschaft nach Prinzipien und postulieren eine Wirtschaftsordnung jenseits Profitmaximierung, Ausbeutung und Wachstumszwang. Das ist Quartiermeister Dresden. Mit denen Gewinnen aus dem Bierverkauf fördert Quartiermeister soziale Projekte, arbeiten regional, glauben an Unabhängigkeit, sind transparent, ermöglichen Partizipation und agieren bewusst politisch.

Gemeinsam mit anderen wunderbaren Projekten aus Dresden freuen wir uns das der Quartiermeister Dresden-Beirat auch Elixir Dresden in die Onlineabstimmung gewählt hat. Start der Onlineabstimmung ist der 11.06. auf Quartiermeister Dresden. Die vier Projekte mit den meisten Stimmen werden je 400€ erhalten.

Am 10.06. stellen sich alle Projekte um 19:00 Uhr in der Chemifabrik vor. Kommt vorbei, lernt fantastische neue Projekte in Dresden kennen und genießt den Abend mit uns.

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Veranstaltung: Stadtplanung von unten - Was können wir in Dresden von der PlanBude Hamburg lernen?

Am 7. Juni 2016 ab 19 Uhr wird Margit Czenki im Kunsthaus Dresden ihre stadtteilbezogenen Projekte in Hamburg und weitere abgeschlossene Planungsprozesse vorstellen. Elixir wird über das Konzept und den aktuellen Stand informieren. Beide werden ins Gespräch über neue Ansätze, Wege und Strategien der Aneignung und Partizipation kommen.

Die Filmemacherin und Künstlerin Margit Czenki lebt auf St. Pauli in Hamburg. Als aktives Mitglied der PlanBude und weiterer gemeinsam mit vielen durchgeführter erfolgreicher Projekte im Stadtteil, ist sie eine Expertin für kollektive Planungsprozesse in Hamburg.

Was ist speziell an der PlanBude?

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Counter Speech Tournee 2016 – Freital! Haltung zeigen gegen Rechte Hetze! Wir sind lauter!

Am Montag dem 2. Mai ist Elixir auch in Freital dabei. Die OrganisatorInnen für Weltoffenheit und Toleranz Freital und Umgebung haben uns eingeladen mitzumachen. Es wird ein Rahmenprogramm in Kooperation mit Initiativen und Flüchtlingshilfen vor Ort geben.

Die Ereignisse in Freital in den letzten Monaten zeigen deutlich: Rassismus ist weit verbreitet in der sächsischen Gesellschaft. Immer noch wird das Problem abgestritten und verschwiegen. Verschiedene Politiker_innen versagen dabei, klar Stellung zu beziehen. Wir sind sehr vor diesem Hintergrund froh über diesen Tag, an dem Menschen in Sachsen sich gegen Fremdenhass positionieren und Rassismus beim Namen nennen.

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